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PR- und Kunst-Kontor

Aus aktuellem Anlass...

„Offener Brief“ zahlreicher Kunst- und Kulturschaffende in Nordbayern

zur künftigen Kulturberichterstattung in „Der neue Tag“

Mitte Juli erschien im Onetz ein Beitrag von Chefredakteur Kai Gohlke „In eigener Sache“. Derselbe Text wurde einige Tage später, am 24./25. Juli unter der Überschrift „Neue Perspektiven in der Kulturberichterstattung“ auch in der Tageszeitung veröffentlicht.

 Die Zeilen des Chefredakteurs sind ein Schock und zugleich ein Affront für alle Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffenden in der Region und darüber hinaus. Folgt man seiner Darstellung, scheinen regionale Kulturveranstaltungen nur für einen kleinen Kreis von Interesse zu sein. Nach seiner Darstellung folgt die Arbeit der Kulturschaffenden dem nicht immer professionellen Privatinteresse einzelner, entsteht Qualität nur in Metropolen, die künstlerische und kulturelle Arbeit vor Ort ist in der Region für kaum jemanden interessant. Das Publikum besteht stets nur aus wenigen Zuschauern oder Zuhörern, Berichte darüber will niemand lesen.

 Es wird angekündigt, dass der Verlag künftig die Berichterstattung weitestgehend reduzieren wird, nur auf den jeweiligen Lokalseiten sollen kurze Berichte erscheinen. Vielmehr werde man sich auf „Hintergrundberichte“ beschränken. So werde der (uninteressanten) Kunst- und Kulturszene genügend Beachtung seitens des Verlages geschenkt. Es drängt sich die Frage auf, wer diese „Hintergrundberichte“ künftig schreiben wird. Über viele Jahre hinweg lieferten Redakteure sowie eine große Zahl an freien Mitarbeitern Hintergrundberichte, Interviews und Features über Konzerte, Theateraufführungen, Kabarett, Ausstellungen und Literaturveranstaltungen. Diese Arbeit wird im Artikel des Chefredakteurs mehr oder weniger unverhohlen als unkritische und laienhafte Gefälligkeitsberichterstattung herabgewürdigt. Dies ist ein Affront nicht nur gegenüber den Berichterstattern, die viel Zeit und Herzblut investierten, sondern auch gegenüber den Kunst- und Kulturakteuren. Deren Arbeit wird mit dieser Aussage ebenso in Frage gestellt, da die Berichte ja nur „Gefälligkeitsjournalismus“ waren.

 Es ist ein Armutszeugnis für den Verlag, die Tageszeitung, den Chefredakteur, wenn von oben herab entschieden wird, was die Menschen vor Ort interessiert, welches Engagement von Wert ist oder nicht.

 Wir, die Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffenden in der Region bitten den Verlag, seine Entscheidungen zu überdenken, die wie eine Brüskierung der regionalen Kulturszene klingen, und der Kultur wieder einen deutlich höheren Stellenwert auf deutlich mehr ausgewiesenen Kulturseiten in der Berichterstattung einzuräumen. Eine Fokussierung auf großstädtische „Mainstream-Kultur“ darf nicht den Eindruck entstehen lassen, dass „Kultur in und aus der Oberpfalz“ einen geringen Stellenwert hat, die nur vom lokal-regionalen Publikum zur Kenntnis genommen werden sollte. Kultureinrichtungen und -veranstaltungen wie das Porzellanikon Selb/Hohenberg, die Wurzer Sommerkonzerte u. a. m. tragen seit Jahren dazu bei, die Region über ihre Grenzen hinaus bekannt zu machen. Dies geschah bislang auch mit Unterstützung durch die Medien. Es wäre in hohem Maße schädlich für die Region, wenn dies nun unterbliebe. Eine umfangreiche Berichterstattung über lokal-regionale Kulturereignisse trägt dazu bei, Menschen für Kultur zu interessieren und zu begeistern.

 Dr. Jana Göbel, Porzellanikon Selb/Hohenberg

Dr. Rita Kielhorn, Wurzer Sommerkonzerte

Dr. Reinhard Roth, Jazzzirkel Weiden

Elvira Kuhl, Musikstudio Weiden-Neunkirchen

Irene Fritz, Kulturwerkstatt Kalmreuth/Weiden, Vorsitzende Oberpfälzer Kunstverein

Kulturbühne Weiden

Kulturkasten Vilseck

Kulturwerkstatt Sulzbach-Rosenberg

Michael Schieder, Georgenberger Kultursalon

Peter Wittmann, Ballhausorchester

Petra Werner, Porzellanikon Selb/Hohenberg

Susanne Kempf, PR- und Kunstkontor an!s

Wolfgang Herzer, Kunstverein Weiden

 

im Namen vieler Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffender in der Region

 

 






Kopfarbeit trifft Handarbeit...

KEMPF und Kunst...

Öffentlichkeitsarbeit beginnt immer im Kopf, geistige Kreativität lässt sich nicht in einen Stundenplan pressen. Man kann dem Kopf nicht verbieten zu denken. Dennoch braucht es Denkpausen, um den eigenen Ideentank aufzufüllen, Schaffensfreude und Fantasie immer wieder aufzufrischen.

Kunst ist ein Weg, um "aufzutanken" und den Kopf zu "lüften". Susanne Kempf hat in der Malerei ihren Weg gefunden, um ihren Kreativitätsvorrat stets neu anzukurbeln und den notwendigen Ausgleich zu schaffen. Seit 2008 zeigt sie ihre Bilder in wechselnden Ausstellungen in zahlreichen Städten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Dresden, Erfurt, München, Montreux, Würzburg, im Spessart oder in Weiden.

Ausstellungsplakate sehen Sie hier... Auf der nächsten Seite ("Meine Bilder") finden Sie einen kurzen Videofilm mit meinen Arbeiten, präsentiert in einer virtuellen Galerie.


 

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